Satzung

German – Bowls – Federation e.V.

 

 

 

Inhalt

 

 

 

  1. Grundlagen

 

 

 

  1. Mitgliedschaft der GBF in Organisation und Verbänden

 

 

 

  1. Mitgliedschaft in der GBF

 

 

 

  1. Organisation und Führung des Verbandes

 

  1. Grundsätze
  2. Kongress (Verbandstag)
  3. Leitung der GBF
  4. Verwaltung

 

 

 

  1. Sonstige Einrichtungen und Gremien

 

  1. Kommissionen
  2. Ausschüsse
  3. Jugend
  4. Ehrenrat
  5. Kassenprüfung

 

 

 

  1. Verbandsleben

 

 

 

  1. Schiedsgerichtsbarkeit und Dopingbekämpfung

 

 

 

  1. Schlussbestimmungen

Präambel

 

 

Die German – Bowls – Federation e. V. – nachfolgend GBF genannt – ist der nationale Dachverband aller in der Bundesrepublik Deutschland im Bowl-Sport organisierten Landesverbände und Vereine.

 

Die GBF ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz. Rassistische Bestrebungen lehnt sie ab.

 

Die GBF fühlt sich der olympischen Charta verpflichtet und der Bowl-Sport steht für einen verantwortungsvollen Spitzensport und die regelgerechte Ausübung des Sports. Er tritt für einen doping- und manipulationsfeien Sport ein und bekennt sich zum NADA-Code der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA).

 

Jedes Amt in der GBF ist Frauen und Männern zugänglich. Satzung, Ordnungen und Bestimmungen der GBF gelten in ihrer sprachlichen Fassung für Frauen und Männer gleichermaßen.

 

 

A. Grundlagen, Zweck und Gemeinnützigkeit

 

 

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform und Geschäftsjahr

 

  1. Die German – Bowls – Federation e. V. – nachfolgend GBF genannt – hat seinen Sitz und Gerichtsstand in Augsburg.

 

  1. Die GBF ist eingetragenen im Augsburger Vereinsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der _____________

 

 

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2 Zweck des Verbandes, Gemeinnützigkeit

 

  1. Die GBF verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

  1. Zweck der GBF ist die Förderung des Sports, insbesondere des Bowlsport, sowie die Förderung der Jugendhilfe.

 

 

  1. Der Verbandszweck wird u.a. verwirklicht durch folgende Aufgaben:
  1. Interessenvertretung des Bowl-Sport in nationalen und internationalen Gremien, sowie gegenüber der Öffentlichkeit.
  2. Aus- und Weiterbildung von Trainern, Schiedsrichtern und Turnierleitern.
  3. Erlass einheitlicher Wettkampfbestimmungen unter Beachtung der Bestimmungen der hierfür geltenden internationalen Regeln.
  4. Die Genehmigung und Überwachung des nationalen und internationalen Sportverkehrs.
  5. Veranstaltung von Deutschen Einzel- und Mannschaftsmeisterschafften, sowie nationaler und internationaler Turniere.
  6. Benennung und Betreuung der Athleten bei internationalen Wettkämpfen, wie Welt- und Europameisterschaften, Länderkämpfen und Turnieren in allen ausgeschriebenen Altersklassen.
  7. Förderung von talentierten Athleten im Rahmen der leistungsportlichen Schulungsorganisationen des Verbandes.
  8. Durchführung von fachlichen und überfachlichen Jugendveranstaltungen und – maßnahmen.
  9. Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Breitensports.
  10. Öffentlichkeitsarbeit für den Bowl-Sport in Deutschland.
  11. Organisation des Ligabetriebs.

 

  1. Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  1. Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes.

 

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

B. Mitgliedschaft der GBF in Organisationen und Verbänden

 

 

§ 3 Mitgliedschaft der GBF in Organisationen und Verbänden

 

Der GBF ist Mitglied:

 

  1. des Deutschen Boccia-, Boule- und Petanque Verbandes e. V. (DBBPV e.V.)
  2. der internationalen Bowl -Sport Verbände.

 

C . Mitgliedschaft in der GBF

 

 

§ 4 Die GBF hat:

 

  1. ordentliche Mitglieder
  2. außerordentliche Mitglieder
  3. fördernde Mitglieder
  4. Ehrenmitglieder

 

 

§ 5 Ordentliche Mitglieder

 

  1. Die Landesverbände der GBF sind ordentliche Mitglieder der GBF.

 

  1. Aus dem Bereich eines bestehenden Landesverbandes darf ein weiterer Verband, der dessen Gebiet ganz oder teilwiese erfasst, nicht aufgenommen werden.

 

 

  1. Landesverbände können nur Vereine aus ihrem Landessportbundbereich aufnehmen. Ausnahmen sind im Einverständnis der beteiligten Landesverbände möglich.

 

  1. Sportvereine, Abteilungen von Sportvereinen und Spielgemeinschaften in Gebieten wo keine Landesverbände bestehen.

 

  1. Die unter (4) genannten Sportorganisationen müssen während einer Überganszeit von einem Jahr dem Landesverband beitreten, in dessen Wirkungsgebiet sie sich befinden. Sie scheiden als ordentliche Mitglieder aus.

 

  1. Die Gründungsmitglieder, die namentlich im Protokoll der Gründungsversammlung festgehalten sind.

 

 

§ 6 Außerordentliche Mitglieder

 

Außerordentliche Mitglieder (Anschlussorganisationen) können solche Sportverbände auf Bundesebene werden, die eine dem Bowl – Sport verwandte Sportart betreiben.

 

 

§ 7 Fördernde Mitglieder

 

  1. Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein, die, ohne die Voraussetzung für die ordentliche oder außerordentliche Mitgliedschaft zu erfüllen, den Bowl – Sport durch persönlichen oder materiellen Einsatz fördern.
  2. Sie haben ein Teilnahme- und Rederecht beim Kongress. Ein Stimmrecht besteht jedoch nicht.

 

 

§ 8 Ehrenmitglieder

 

Ehrenmitglieder werden nach der Ehrenordnung der GBF ernannt.

 

 

§ 9 Erwerb der Mitgliedschaft

 

  1. Für den Erwerb der Mitgliedschaft in der GBF ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag erforderlich, der an den Vorstand zu richten ist.

 

  1. Dem Antrag sind – je nach Art der angestrebten Mitgliedschaft –

beizufügen:

  1. die aktuelle Satzung;
  2. der aktuelle Auszug aus dem Vereinsregister;
  3. der aktuelle Freistellungsbescheid des Finanzamtes;
  4. die aktuelle Liste der Mitglieder.

 

  1. Über die Aufnahme entscheidet der Kongress abschließend. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahmeentscheidung. Der Antragsteller erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung durch die Bundesgeschäftsstelle.

 

  1. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der schriftlichen Aufnahmebestätigung.

 

 

  1. Fördernde Mitglieder stellen einen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vorstand der GBF, der über die Aufnahme abschließend entscheidet.

 

 

§ 10 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft in der GBF endet durch
  1. Austritt aus der GBF (Kündigung);
  2. Auflösung oder Löschung des Mitglieds im Vereinsregister;
  3. Ausschluss aus der GBF.

 

  1. Der Austritt aus der GBF erfolgt durch schriftliche Kündigung gegenüber der Geschäftsstelle. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten erklärt werden.

 

  1. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichte, bleiben unberührt.

§ 11 Ausschluss aus der GBF

 

  1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen der GBF zuwiderhandelt oder das Ansehen und die Belange der GBF geschädigt worden sind und somit ein wichtiger Grund gegeben ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn ein Mitglied seine Gemeinnützigkeit verliert oder seinen rechtskräftig festgestellten Zahlungsverpflichtungen nach dreimaliger schriftlichen Mahnung nicht innerhalb von sechs Wochen nachgekommen ist.

 

  1. Über den Ausschluss entscheidet der Kongress auf Antrag. Zur Antragsstellung ist jedes Organ der GBF berechtigt. Für Fragen das Verfahren hierzu ist der GfVorstand zuständig.

 

 

  1. Vor der Ausschließungsentscheidung ist dem betroffenen Mitglied rechtliches Gehör zu gewähren.

 

  1. Der Beschluss des Kongresses ist dem betroffenen Mitglied, einschließlich der Gründe, schriftlich mitzuteilen.

 

 

  1. Für einen Ausschließungsbeschluss des Kongresses ist eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

 

 

§ 12 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Die Mitglieder haben die Rechte, die ihnen durch die Satzung und Ordnung der GBF eingeräumt werden.

 

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die vom Kongress festgesetzten Beiträge zu leisten, die Satzung und Ordnung der GBF einzuhalten sowie die in der Präambel genannten Ziele der GBF zu fördern.

 

 

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, der GBF laufend über nachstehende Änderungen schriftlich zu informieren.
  1. Anschriftsänderung
  2. Veränderung der vertretungsberechtigten Vorstände (§26BGB)
  3. Änderung der Bankverbindungen

 

  1. Nachteile die einem Mitglied dadurch entstehen, dass es der GBF gegenüber erforderliche Änderungen etc. nicht mitgeteilt hat, gehen nicht zu Lasten der GBF und können diesem nicht entgegengehalten werden.

 

  1. Die Anti-Doping-Ordnung der GBF ist zum satzungsmäßigen Bestandteil der Landesverbände zu machen.

 

  1. Die Mitgliedsrechte bestehen in Form von

 

  1. Mitverwaltungsrecht:

 

    1. Recht auf Mitgestaltung der Geschicke der GBF; Mitwirkung an der Willensbildung; Wortmeldung, Antragstellung und Redeausführungen, sowie Ausübung des Stimmrechts. Damit verbindet sich das Recht auf Einladung zu den Versammlungen.
    2. Passives Wahlrecht als Recht, sich als Vorstands- oder sonstiges Gremien-Mitglied bewerben und bestellen zu lassen.
    3. Minderheitenrecht, das heißt dem Recht, zusammen mit weiteren Mitgliedern die Berufung eines außerordentlichen Kongresses zu verlangen und zu erzwingen.

 

  1. Vorteilsrechten

 

    1. Recht auf Teilnahme an Veranstaltungen der GBF.
    2. Recht auf Nutzung von Dienstleistungen der GBF wie Information, Beratung und Förderung im Rahmen der Satzung und Ordnungen.
    3. Recht auf Nutzung und Inanspruchnahme der nach der Satzung und den Ordnungen eingerichteten Institutionen der GBF.

 

 

§ 13 Beitragswesen

 

  1. Die Mitglieder sind zur Leistung eines Jahresbeitrages verpflichtet. Ferner erhebt der GBF für Verwaltungsleistungen Bearbeitungsgebühren und er erhebt allgemeine Gebühren von seinen Mitglieder. Näheres regelt die Finanzordnung.

 

  1. Neben dem Mitgliedsbeitrag nach Absatz (1) kann es im Einzelfall erforderlich sein, dass der GBF einen nicht vorhersehbaren größeren Finanzbedarf decken muss, der mit den regelmäßigen Beitragen der Mitglieder nicht zu decken ist (z.B. nicht vorhersehbare Verschuldung, Finanzierung eines Projekts oder größere Aufgaben). In diesem Fall kann der Kongress mit einer ¾ Mehrheit die Erhebung einer einmaligen Umlage als Jahresbetrag von den Mitgliedern beschließen. Die Voraussetzung der Nichtvorhersehbarkeit ist durch den Vorstand zu begründen. Die Höhe der Umlage, die einzelne Mitglieder als Einmalzahlung zu erbringen haben, darf maximal ein Jahresbeitrag betragen.

 

 

  1. Die Höhe der Beiträge, die Notwendigkeit der Erhebung von Umlagen, die Art und Höhe dieser Verwaltungsleistungen, die Zahlweise und Fälligkeit bestimmt der Kongress durch Beschluss.
  2. Beitragsleistungen der Mitglieder werden auch nicht anteilig erstattet, wenn ein Mitglied vorzeitig aus der GBF – gleich aus welchem Grund – ausscheidet.

 

  1. Der GfVorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, 50 % des Mitgliedsbeitrags bis zum 31.3. und die weiteren 50 % bis zum 30.06. des laufenden Jahres zu überweisen. Bei Mitgliedern, die mit ihren Beitragsverpflichtungen nach zweimaliger Mahnung unter Fristsetzung in Verzug sind, wird die Forderung gerichtlich geltend gemacht. Die Kosten sind vom säumigen Mitglied zu tragen.

 

  1. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

  1. Der Kongress ist ermächtigt, eine Finanzorndnng zu erlassen, zu ändern oder aufzuheben und darin Einzelheiten zum Beitragswesen der GBF zu regeln.

 

 

D. Organisation und Führung des Verbandes

 

 

  1. Grundsätze

 

 

§ 14 Organe des Verbandes

 

Die Organe der GBF sind:

 

  1. Der Kongress (Mitgliederversammlung)
  2. der Geschäftsführende Vorstand (GfVorstand)
  3. der Verbandsvorstand (VV)

 

 

§ 15 Allgemeines zur Arbeitsweise der Organe und Organmitglieder und abweichende Amtszeiten

 

  1. Die Amtsdauer der Organmitglieder beträgt vier Jahre, sofern die Satzung nicht an anderer Stelle eine abweichende Regelung trifft und beginnt mit der Annahme der Wahl.

 

  1. Die Organmitglieder bzw. Amtsinhaber der GBF müssen bei Antritt es Amtes volljährig sein.

 

  1. Scheidet ein Organmitglied während der Amtsperiode aus oder erfolgt keine vollständige Bestellung durch das Bestellungsorgane, so kann für die verbleibende Amtsperiode durch den GfVorstand eine kommissarische Berufung vorgenommen werden, die der Bestätigung durch den nächsten Kongress bedarf.

 

  1. Im Falle der vorzeitigen Abberufung und der Neubesetzung von Organmitgliedern sowie des vorzeitigen Ausscheidens von Organmitgliedern, treten die nachrückenden Organmitglieder in die Amtszeit des zu ersetzenden Organmitglieds ein. Die Amtszeit beginnt damit nicht neu zu laufen.

 

  1. Im Falle von Organisationsänderungen, die im Rahmen einer Satzungsänderung vorgenommen werden, ist der Kongress ermächtigt, Organmitglieder vorzeitig abzurufen.

 

 

§ 16 Vergütung der Tätigkeit der Organmitglieder, Aufwendungsersatz

 

  1. Alle Organmitglieder der GBF, bzw. sonstige Amtsinhaber sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig, soweit diese Satzung an anderer Stelle keine abweichende Regelung trifft.

 

  1. Bei Bedarf können einzelne Organ- oder Verbandsfunktionen im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten der GBF entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

 

  1. Die Entscheidung über eine Tätigkeit im Rahmen des Abs. (2) trifft der GfVorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Die Regelungen über den Geschäftsführer bleiben hiervon unberührt.

 

  1. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der GfVorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten, Beschäftigte einzustellen.

 

  1. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter der GBF einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den WBG entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon.

 

  1. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb des laufendenden Geschäftsjahres bis spätestens 30.01. des folgenden Jahres geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen nachgewiesen werden und zwar nur solche, die vor Eintritt der Aufwendung beim GfVorstand beantragt und genehmigt wurden.

 

  1. Vom GfVorstand können per Beschluss für einzelne Positionen Pauschalen (z.B. Höhe der Reisekostenerstattung) über die Höhe des Aufwendungsersatzes festgesetzt werden.

 

  1. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung der GBF.

 

 

§ 17 Beschlussfassung und Wahlen

 

  1. Die Organe und Gremien der GBF sind unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder/Delegierten beschlussfähig, es sei denn, dass diese Satzung an anderer Stelle eine abweichende Regelung trifft.

 

  1. Die Organe der GBF fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen und Ungültigkeit Stimmen werden nicht berücksichtigt. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

  1. Die Mitglieder der Verbandsorgane und Gremien werden in Einzelabstimmung gewählt, soweit die Satzung die Bestellung per Wahl vorsieht.

 

 

II. Kongress (Mitgliederversammlung)

 

§ 18 Kongress

 

  1. Der Kongress findet als Mitgliederversammlung mindestens einmal jährlich bis zum 30. Juni des jeweiligen Jahres statt. Der Kongress findet alle vier Jahre als Wahlkongress statt. dem Kongress steht die Entscheidung in allen Verbandsangelegenheiten zu, soweit im der Satzung nichts anderes bestimmt ist.

 

  1. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den GfVorstand unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens 6 Wochen vorher. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom jeweiligen Mitglied bekannt gegebenen Adresse oder E-Mail-Anschrift gerichtet ist. Als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail oder Telefax.

 

  1. Der ordnungs- und fristgemäß einberufene Kongress ist stets beschlussfähig.

 

  1. Der Kongress setzt sich zusammen aus:
  1. den ordentlichen Mitgliedern
  2. den Mitgliedern des GfVorstandes und des Verbandsvorstandes (VV)
  3. den außerordentlichen Mitgliedern
  4. den Ehrenmitgliedern

 

  1. Die Kosten für die Teilnahme am Kongress trägt jedes Mitglied selbst.

 

  1. Die Leitung des Kongresses hat der Präsident nach den Vorschriften der Geschäftsordnung. Im Falle seiner Verhinderung geht die Aufgabe auf ein anderes Vorstandsmitglied über.

 

  1. Der Kongress tagt grundsätzlich – mit Ausnahme von Wahlen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Über die Zulassung von Gästen entscheidet der Kongress mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

 

§ 19 Zuständigkeit des Kongresses

 

Der Kongress ist ausschließlich in folgenden Verbandsangelegenheiten zuständig:

 

  1. Entscheidung über die grundsätzliche strategische Ausrichtung des Verbandes und in Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung;
  2. Beschlussfassung, Feststellung des Jahresabschlusses und Ausweis der Rücklagen;
  3. Entgegennahme der Berichte des GfVorstandes;
  4. Entlastung des GfVorstandes;
  5. Wahl und Abberufung der Mitglieder des GfVorstandes und des VV sowie der Kassenprüfer;
  6. Ehrungen sowie Ernennungen von Ehrenpräsidenten, Ehrenvorstandsmitgliedern und Ehrenmitgliedern;
  7. Festlegung der Höhe von Mitgliedsbeiträgen und Umlagen;
  8. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung des Verbandes
  9. Beschlussfassung über eingereichte Anträge und Ordnungen, soweit dies nicht anderen Gremien des WBG übertragen ist;
  10. Beschlussfassung über die mittelfristige Finanzplanungen;

 

 

§ 20 Stimmrecht

 

  1. Jedes ordentliche Mitglied hat auf dem Kongress eine Stimme;

 

  1. Das Stimmrecht eines ordentlichen Mitglieds ruht, solange es mit der Zahlung fälliger Beiträge, Umlagen oder sonstiger Forderungen an den GBF ganz oder teilweise im Rückstand ist.

 

  1. Ordentliche Mitglieder wie Landesverbände, Sportvereine, Abteilungen von Sportvereinen und Spielgemeinschaften werden durch einen Delegierten vertreten.

 

  1. Die unter §9 (5) genannten Personen können nicht vertreten werden.

 

  1. Jedes außerordentliche Mitglied hat eine Stimme

 

  1. Sofern von einer Person zwei oder mehrere Funktionen oder Mandate in der GBF ausgeübt werden, kann das Stimmrecht nur in einer Funktion ausgeübt werden. Dies gilt für Abstimmungen in allen Organen und Kommissionen.

 

 

§ 21 Wahlen

 

  1. Zu Durchführung der Wahlen wird eine Wahlkommission berufen.

 

  1. Der von der Jugendvollversammlung (JVV) gewählte Jugendleiter ist zur Bestätigung vorzuschlagen. Erfolgt keine Bestätigung, so hat die JVV erneut darüber zu beraten und den bisherigen Vertreter oder einen andren vorzuschlagen. Ein zweites Mal darf die Bestätigung nicht verweigert werden.

 

  1. Die Wahlen sind schriftlich und geheim vorzunehmen. Erflogt für ein Amt nur ein Vorschlag, so kann die Wahl durch Akklamation erfolgen. Fordert ein stimmberechtigtes Mitglied geheime Wahl, so ist dieser Forderung zu entsprechen.

 

  1. Hat im ersten Wahlgang keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit erreicht, so erfolgt in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Vorgeschlagenen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.

 

  1. Haben drei oder mehrere Vorgeschlagene gleich viele Stimmen und mehr als die übrigen Vorgeschlagenen erhalten, so erfolgt die Stichwahl zwischen ihnen.

 

  1. Bei einem Stichwahlgang entscheidet die relative Mehrheit. Bei Stimmgleichheit wird die Wahl wiederholt. Sollte auch dieser Wahlgang keine Entscheidung bringen, so entscheidet das Los.

 

 

§ 22 Anträge an den Kongress, Tagesordnung

 

  1. Anträge an den Kongress sind mindestens 4 Wochen vor dem Kongress schriftlich bei der Geschäftsstelle der GBF einzureichen.

 

  1. Anträge können gestellt werden von:
  1. den ordentlichen Mitgliedern
  2. den außerordentlichen Mitgliedern
  3. den Ausschüssen
  4. den Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes
    GfVorstand)
  5. den Mitgliedern des Verbandsvorstandes (VV)
  6. den Jugendvertretern (JV)
  7. dem Anti-Doping-Beauftragten

 

  1. Die eingegangenen Anträge und alle erforderlichen Antragsunterlagen sind mindestens 2 Wochen vor dem Kongress den Mitgliedern mit der endgültigen Tagesordnung zuzuleiten.

 

 

§ 23 Außerordentlicher Kongress

 

  1. Außerordentliche Kongresse können jederzeit durch Beschluss des GfVorstandes einberufen werden. Der GfVorstandes muss innerhalb von 8 Wochen einen außerordentlichen Kongress einberufen, wenn dies von mindestens 1/3 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.

 

  1. Zu einem außerordentlichen Kongress müssen die Mitglieder und die Mitglieder der Verbandsorgane mindestens 3 Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung, des Tagungsortes und der Zeit schriftlich geladen werden.

 

  1. Tagesordnungspunkte eines außerordentlichen Kongresses können grundsätzlich nur solche Fragen sein, die zu seiner Einberufung geführt haben.

 

  1. Angelegenheiten, die auf einem ordentlichen Kongress gehandelt und verabschiedet worden sind, können nicht Anlass zur Einberufung eines außerordentlichen Kongresses sein.

 

 

III. Leitung der GBF

 

 

§ 24 Geschäftsführender Vorstand (Vorstand nach § 26 BGB)

 

  1. Der Geschäftsführende Vorstand (GfVorstand) besteht aus:
  1. dem Präsidenten
  2. dem Vizepräsidenten Finanzen
  3. dem Vizepräsidenten Kommunikation und Marketing
  4. dem Vizepräsidenten Leistungs- und Breitensport

 

  1. Personalunion innerhalb des GfVorstandes ist unzulässig

 

  1. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt vier Jahre, er wird durch den Kongress gewählt. Der Vorstand bleibt nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.

 

 

  1. Die GBF wird stets durch zwei Vorstandsmitglieder gem. Absatz (1) vertrete. Die interne Regelung der Vertretung ist der Geschäftsordnung vorbehalten.

 

  1. Die Vertretungsmacht des Vorstandes gegenüber Dritten ist in der Weise beschränkt, dass in folgenden Angelegenheiten die vorherige Zustimmung des Kongresses einzuholen ist:
  1. Erwerb, Veräußerung und dingliche Belastung von
    Grundvermögen des Verbandes.
  2. Erwerb von Beteiligungen und Gesellschaftsanteilen
  3. Auslagerung von Aufgaben oder Teilen des Verbandes auf
    Dritte

 

  1. Sitzungen des Vorstandes werden durch den Präsidenten, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.

 

  1. Die Einberufungsfirst für Vorstandssitzungen beträgt zwei Wochen und erfolgt schriftlich mit Übersendung der Tagesordnung. Auf Verlangen von zwei Mitgliedern des Vorstandes ist der Präsident verpflichtet, eine Sitzung des Vorstandes einzuberufen.

 

  1. Im Einzelfall kann der Präsident anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per E-Mail, per Fax oder im Rahmen einer Telefonkonferenz erfolgt.  Die erforderliche Mehrheit in diesen Fällen gelten die allgemeinen Regelungen dieser Satzung über die Beschlussfassung des Vorstandes. Die Frist der Zustimmung zur Beschlussvorlage legt der Vorsitzende im Einzelfall fest, sie muss mindestens drei Tage ab Zugang der E-Mail-Vorlage betragen. Wenn ein Vorstandsmitglied innerhalb dieser Frist der Beschlussfassung im Umlaufverfahren per E-Mail an den Präsidenten widerspricht, muss die Beschlussfassung in einer ordnungsgemäßen Vorstandssitzung erfolgen. Wenn ein Vorstandsmitglied innerhalb der gesetzten Frist keine Stimme abgibt, gilt dies nicht als Zustimmung und das Umlaufverfahren ist gescheitert.

 

  1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmgleichheit entscheidet der Sitzungsleiter.

 

 

§ 25 Aufgaben und Zuständigkeiten des Geschäftsführenden Vorstandes

 

  1. Der GfVorstand leitet und repräsentiert die GBF und erfüllt die ihm übertragenen Aufgaben. Er führt die laufende Geschäfte und vertritt die GBF in nationalen und internationalen Gremien.

 

  1. Dem GfVorstand obliegen die Durchführung der Beschlüsse des Kongresses sowie die Verantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsführung der GBF.

 

  1. Der GfVorstand kann einen ehrenamtlichen Geschäftsführer, der alle geschäftlichen und verwaltungstechnischen Angelegenheiten der GBF zentral wahrnimmt berufen und abberufen.

 

  1. Beschlüsse und Entscheidungen des GfVorstand sind den Mitgliedern des Verbandsvorstades umgehend mitzuteilen.

 

  1. Sitzungen des GfVorstand werden durch den Präsidenten, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.

 

  1. Der GfVorstand hat dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Bücher und Grundlagen für die Haushaltsrechnung unter Beachtung der steuerrechtlichen Vorschriften geführt werden.

 

  1. Die Rechnungslegung gegenüber dem Kongress erfolgt durch den GfVorstand, der den Jahresabschluss erstellt. Teil des Jahresabschlusses ist die Mittelverwendungsrechnung des Vereins und der Ausweis der steuerrechtlichen zulässigen Rücklagen.

 

  1. Die interne Aufgabenverteilung legt der GfVorstand in eigener Zuständigkeit fest und regelt die Einzelheiten in einer Geschäftsordnung. Dabei ist insbesondere festzuglegen welche Aufgaben durch einzelne Vorstandsmitglieder eigenverantwortlich wahrgenommen werden (Ressortprinzip).

§ 26 Bestellung von Besonderen Vertretern und Einsetzung von Ausschüssen und Kommissionen

 

  1. Der GfVorstand ist berechtigt, bei Bedarf, aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet, Ausschüsse/Kommissionen einzusetzen und diesen, die damit verbundene Geschäftsführung zu übertragen.

 

 

§ 27 Verbandsvorstand (VV)

 

  1. Der Verbandsvorstand besteht aus:

 

  1. Mit Sitz und Stimmen:

 

aa) Geschäftsführendem Vorstand

ab) Sportwart Männer

ac) Sportwart Frauen

ad) Sportwart Jugend

ae) Jugendvertreter

af) Schiedsrichterobmann

ag) Ligaobmann

ah) Antidopingbeauftragte

 

  1. Mit beratender Funktion

ba) Ehrenpräsident und Ehrenvorstandsmitglieder

 

  1. Der Vorstand ist Beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens fünf Mitglieder.

 

  1. Der Präsident beruft den Verbandsvorstand zu den Sitzungen ein. Der Verbandsvorstand trifft sich mindestens einmal jährlich.

 

  1. Die Einberufung soll mit einer Frist von 14 Tagen unter Beifügung der Tagesordnung erfolgen. Die Leitung der Sitzung obliege dem Präsidenten oder – bei dessen Verhinderung – einem Stellvertreter.

 

  1. In Fällen besonderer Dringlichkeit ist eine schriftliche Abstimmung zulässig. Die schriftliche Abstimmung ist auch per Telefax oder Email zulässig. Die schriftliche Abgabe der Stimmen ist den Gremiumsmitglieder ein Termin zur Stimmabgabe mit einer Frist von mindestens sieben Tagen vom Tag der Absendung der Aufforderung an zu benennen, bei Stimmabgabe per Fax oder E-Mail kann die Frist auf 48 Stunden ab Absendung der Aufforderung verkürzt werden.

 

  1. Der Verbandsvorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit Ausschüsse einsetzen.

 

 

§ 28 Aufgaben und Zuständigkeit des Verbandsvorstandes (VV)

 

  1. Im VV werden die fachlichen und sportlichen Aufgaben und Angelegenheiten des Verbandes geplant, koordiniert und abgestimmt. Der VV berät und unterstützt den GfVorstand in Geschäftsführungsfragen.

 

  1. Der VV hat folgende Aufgaben und Zuständigkeiten
  1. Beratung des GfVorstandes in der inhaltlichen und sportlichen Ausrichtung des Verbandes.
  2. Planung und Erarbeitung der Budgetvorschläge des Fachressorts
  3. Fachliche Koordination und Abstimmung zwischen den Fachressorts
  4. Steuerung der Kommissions- und Ausschussarbeit.

 

 

§ 29 Amtsenthebung von Vorstandsmitgliedern

 

  1. Durch den Kongress können Mitglieder des GfVorstand und des VV aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung befristet oder dauerhaft von ihrem Amt entbunden werden. Ein solcher Grund liegt insbesondere bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Amtsführung, sowie bei der Gefährdung der Verbandsinteressen vor.

 

  1. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Vorstandsmitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben (rechtliches Gehör). Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. den Entbindungsbeschuss bedarf es einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen. Die Abstimmung muss geheim erfolgen.

 

  1. Das entbundene Vorstandsmitglied ist für die restliche Amtszeit kommissarisch zu ersetzen. Die Entscheidung dazu trifft der Kongress durch einfachen Beschluss.

 

  1. Gegen die Entscheidung des Kongresses ist kein verbandsinternes Rechtsmittel gegeben. Der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten ist erst nach der Entscheidung des Kongresses eröffnet. Bis zur endgültigen Entscheidung des staatlichen Gerichts ruhen die Rechte und Pflichten des enthobenen Vorstandsmitglieds.

 

 

IV . Verwaltung

 

§ 30 Geschäftsstelle

 

  1. Der GBF hat eine Geschäftsstelle am Sitz des Präsidenten zu unterhalten.

 

  1. Der ehrenamtliche Geschäftsführer kann zum besonderen Vertreter nach §16 BGB bestellt werden.

 

  1. In dieser Eigenschaft hat der Geschäftsführer folgende Zuständigkeit:
  1. Leitung und Vertretung der Geschäftsstelle des Verbandes;
  2. Vertretung des Vizepräsidenten für Finanzen (Schatzmeister) in Finanzangelegenheiten im Innenverhältnis
  3. Bankvollmacht zusammen mit einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied
  4. Sachbearbeiter für die Vorbereitung und Abwicklung des Sportverkehrs
  5. Sachbearbeiter für die Zusammenarbeit mit Dienstleistern wie Steuerberater, EDV-Firmen und Lieferanten.

 

(4)Im Außenverhältnis hat der Geschäftsführer keine Vertretungsmacht.

  1. Der Geschäftsführer kann keine ehrenamtliche Funktion in einem Verbandsorgan ausüben.

 

  1. In allen Sitzungen des Geschäftsführenden Vorstands und des Verbandsvorstandes ist der Geschäftsführer als Schriftführer tätig. Diese Aufgabe kann delegiert werden. In den Sitzungen hat der Geschäftsführer keine Stimme.

 

  1. Die Geschäftsstelle ist die Verwaltungszentrale, über die alle Verbandsaktivitäten laufen und die über alle verbandsrelevanten Vorgänge zu informieren ist.

 

  1. Die Geschäftsstelle unterhält das Verbandsarchiv und archiviert die abgeschlossenen Vorgänge.

 

 

E. Sonstige Einrichtungen und Gremien

 

 

I Kommissionen

 

§ 31 Wettkampfskommission

 

  1. Die Wettkampfskommission setzt sich zusammen aus dem Vizepräsidenten Leistungs- und Breitensport (Vorsitz), dem Kampfrichterobmann (stellv. Vorsitz) dem Sportwart, dem Ligaobmann und dem Jugendvertreter.

 

  1. Die Wettkampfkommission ist zuständig für die Organisation und Regelung des Wettkampfbetriebes.

 

  1. Die Arbeitsweise und Verfahrensabläufe werden in einer gesonderten Geschäftsordnung geregelt, die vom GfVorstand erlassen wird.

 

 

II Ausschüsse

 

§ 32 Technischer Ausschuss (TA)

 

  1. Der Technische Ausschuss (TA) besteht aus dem Sportwart als Vorsitzendem und den Sportwarten der LV. Der Vizepräsident für Leistungs- und Breitensport ist berechtig, an allen Sitzungen des TA teilzunehmen. Der TA tritt jährlich mindestens einmal zusammen.

 

  1. Er hat folgende Aufgaben:
  1. die technische Vorbereitung und Durchführung aller Sportveranstaltungen der GBF:
  2. die Erarbeitung von Vorschlägen zur Änderung der Wettkampfbestimmungen.
  3. Der Kampfrichterobmann, Jugendsportwart, Ligaobmann und Aktivensprecher sind berechtigt, an allen Sitzungen des TA mit Sitz und Stimme teilzunehmen. Ebenfalls teilnahmeberechtigt sind auf Einladung durch der GBF – Sportwarte und die zuständigen Bundestrainer mit beratender Stimme.

 

 

 

§ 33 Jugendsportausschuss

 

  1. Der Jungendsportausschuss setzt sich zusammen aus dem Jugendsportwart als Vorsitzenden und den Jugendsportwarten der LV, sowie dem Jugendvertreter

 

  1. Der Jugendvertreter hat für die Funktion des Jugendsportwarts das erstrangige Vorschlagsrecht. Sofern der Jugendvertreter keinen Gebrauch macht, schlägt der Kongress vor.

 

  1. Der Jugendsportausschuss überwacht die Meisterschaften und die sonstigen sportlichen Veranstaltungen im Jugendbereich. Der Jugendsportwart und zwei von ihm gewählte neutrale Mitglieder des Jugendsportausschusses bilden bei Meisterschaften und Turnieren im Jugendbereich die Berufungsinstanz im Protestverfahren.

 

 

§ 34 Schiedsrichterausschuss (SA)

 

  1. Der Schiedsrichterausschuss (SA) gestaltet die Wettkampfbe-stimmungen der GBF mit und ist maßgeblich verantwortlich für deren Einhaltung

 

  1. Der SA gehören an:
  1. der Schiedsrichterobmann (SO) als Vorsitzender;
  2. der Vizepräsident für Leistungs- und Breitensport
  3. 4 Kampfrichter die vom SO berufen werden.

 

  1. Der Schiedsrichterausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben zu erfüllen:
  1. Eine Schiedsordnung (SRO) zu erlassen, einschließlich der Aus- und Weiterbildung von Kampfrichtern;
  2. die Unterstützung des SO bei dessen wahrzunehmenden Rechten und Pflichten, insbesondere der Regellehre;
  3. Durchsetzung der Regelauslegungen in der GBF;
  4. Nominierung von qualifizierten Kampfrichtern für alle nationalen und internationalen Einzel-, Mannschaftsmeiserschaften und Turniere der GBF.

 

 

§ 35 Ligaausschuss

 

  1. Der Ligaausschuss setzt sich zusammen aus:
  1. dem Ligaobmann als Vorsitzendem
  2. der Vizepräsidenten Leistungs- und Breitensport
  3. den Sportwarten
  4. dem Schiedsrichterobmann

 

  1. Der Ligaausschuss hat die Aufgaben zu erledigen, die im Liagastatut festgelegt sind. Er kann einzelne Bestimmungen des Ligastatuts mit Mehrheitsbeschluss ändern und eine anderweitige sportliche Regelung dem GfVorstand zum Beschuss vorlegen.

 

  1. Solche Beschlüsse bedürfen der nachträglichen Zustimmung durch den Kongress, deren Tagung nach der abgeschlossenen Saison folgt.

 

  1. Die Satzung der GBF, sowie die Ordnung und sonstige Bestimmungen der GBF und internationaler Verbände sind zu beachten.

 

 

§ 36 Ausschuss für Lehrer und Ausbildung

 

  1. Der Ausschuss für Lehrer und Ausbildung setzt sich zusammen aus dem GfVorstand und von diesem auf Zeit berufenen befähigten Personen.

 

  1. Der Ausschuss ist für die Erarbeitung von Aus- und Weiterbildungskonzepten verantwortlich. Er koordiniert und führt Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch und gibt Empfehlungen an die GBF weiter.

 

  1. Er initiiert und koordiniert Vorhaben im Spitzensportbereich und im Nachwuchs in Abstimmung mit der leistungssportlichen Führung. Er ist verantwortlich für die Erarbeitung von Analysen der Wettkampfhöhepunkte und gibt Empfehlungen an die Trainer. Er gibt Hinweise zur sportlichen Tendenzen und initiiert Pilotprojekte.

 

 

III Jugend

 

§ 37 GBF-Jugend

 

  1. Die in der GBF angeschlossenen Jugendlichen bis zum 26. Lebensjahr bilden die GBF-Jungend.

 

  1. Die GBF-Jungend gibt sich eine Jugendordnung, die dieser Satzung nicht widersprechen darf und dem Kongress – auch im Falle von Änderungen – vorab zur Genehmigung vorzulegen ist.

 

  1. Die GBF-Jungend führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über die ihr über den Haushalt des GBF zufliessenden Mittel im Rahmen der Grundsätze dieser Satzung unter Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit des GBF.
  2. Der nach der Jugendordnung gewählte GBF- Jugendleiter ist besonderer Vertreter nach § 30 BGB und vertritt die GBF im Außenverhältnis im Rahmen der Aufgaben und Zuständigkeit der GBF. Im Innenverhältnis ist der GBF-Jugendleiter nur gemeinsam mit einem der gewählten Stellvertreter vertretungsberechtigt.

 

§ 38 Ehrenrat (ER)

 

  1. Der Ehrenrat besteht aus dem Ehrenpräsidenten, dem Ehrenvorstandsmitglied und den Ehrenmitgliedern. Der Vorsitzende des Ehrenrates ist der Ehrenpräsident oder ein Ehrenvorstandsmitglied.

 

  1. Die Bearbeitung der Ehrennadelanträge für verdiente Mitglieder und Funktionsträger erfolgt durch den Ehrenpräsidenten und ein Ehrenvorstandsmitglied, bei deren Verhinderung ein Ehrenmitglied. Über die Anträge entscheiden sie endgültig.

 

  1. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich in ganz besonderer Weise um die Entwicklung des Bowlsport im Allgemeinen und/oder der GBF im Besonderen verdient gemacht haben. Sie können zum Ehrenpräsidenten, zum Ehrenvorstandsmitglied oder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

  1. Die Ernennung zum Ehrenpräsidenten setzt voraus, dass der betreffende Anwärter bereits Präsident der GBF war. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit. Vor dem Ableben des Ehrenpräsidenten oder seinem freiwilligen Verzicht auf seinen Titel ist die Ernennung eines weiteren Ehrenpräsidenten nicht zulässig.

 

  1. Ehrenvorstandsmitglieder können nur langjährig tätig gewesene Vorstandsmitglieder der GBF werden. Höchstzahl zu gleicher Zeit einschließlich des Ehrenpräsidenten zwei Personen.

 

  1. Ehrenmitglieder sollen zu gleicher Zeit höchstens sechs Personen sein.

 

  1. Der Ehrenpräsident und die Ehrenvorstandsmitglieder haben beratende Funktion im VV und im Kongress, die Ehrenmitglieder nur im Kongress.

 

  1. Die Ernennung des Ehrenpräsidenten und der beiden Arten Ehrenmitglieder erfolgt ausschließlich auf Vorschlag des Verbandsvorstandes durch den Kongress.

 

 

IV Kassenprüfung

 

§ 39 Kassenprüfung

 

  1. Der Kongress währt auf die Dauer von vier Jahren zwei Kassenprüfer und einen Stellvertreter. Sie dürfen keinem Organ der GBF angehören, noch in der GBF hauptamtlich tätig sein.

 

  1. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, einmal im Jahr – vor dem Kongress – die Kassenführung der gesamten GBF, auch der GBF-Jugend, zu überprüfen.

 

  1. Die Ausgaben sind auf ihre sachlicher Richtigkeit und ihre Übereinstimmung mit dem Haushaltsplan und den Beschlüssen des Kongresses und der Geschäftsführung der GBF zu überprüfen und dem Kongress über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten.

 

  1. Sie haben zur Frage der Entlastung des GfVorstandes und des VV Stellung zu nehmen und diese im Kongress vorzuschlagen.

 

  1. Ihre Prüfung hat sich nicht nur auf die sachliche Notwendigkeit der Ausgaben im Rahmen des Haushaltsplanes zur erstrecken.

 

  1. Den Kassenprüfern ist jederzeit Einsicht in die zur Prüfung erforderlichen Unterlagen zu gewähren.

 

 

F. Verbandsleben

 

 

§ 40 Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Verbandsbeschlüssen

 

  1. Klagen auf Feststellung der Nichtigkeit oder auf Anfechtung von Beschlüssen der GBF und seiner Organe können nur binnen einer Frist von einem Monat ab Bekanntmachung gerichtlich geltend gemacht werden.

 

  1. Gleiches gilt für die Geltendmachung von GBF internen Rügen auf Unwirksamkeit von Beschlüssen. Die Rüge ist gegenüber dem Vorstand schriftlich unter Angabe von Gründen zu erheben.

 

  1. Jedes von einem Verbandsbeschuss betroffene Verbands- oder Organmitglied ist zur Anfechtung berechtigt.

 

  1. Vor Anrufung der ordentlichen Gerichte ist Verfahrensvoraussetzung, dass das Mitglied das verbandsinterne Rechtsbehelfsverfahren durchgeführt hat.

 

 

§ 41 Satzungsänderung

 

Über Anträge auf Satzungsänderung beschließt der Kongress mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

 

 

§ 42 Protokollführung

 

  1. Die Beschlüsse der Organe und Gremien der GBF sind schriftlich zu protokollieren und von jeweiligen Protokollführern und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

 

  1. Protokolle werden als Beschlussprotokoll geführt.

 

  1. Das Protokoll der Versammlung ist den Mitgliedern innerhalb von 14 Tagen nach der Sitzung/Versammlung schriftlich zuzuleiten. Einwendungen gegen das Protokoll können gegenüber dem Versammlungsleiter binnen einer Frist von einem Monat schriftlich mit Begründung geltend gemacht werden.

 

  1. Das Protokoll einer Versammlung gilt als genehmigt, wenn nicht innerhalb eines Monats nach Absendung ein Mitglied schriftlich Widerspruch gegen das Protokoll erhoben hat und dieses gegenüber dem Versammlungsleiter begründet hat. In diesem Fall ist das Protokoll der nächsten Versammlung zur Bestätigung vorzulegen.

 

 

§ 43 Verbandsordnung

 

  1. Der GBF gibt sich Verbandsordnungen zur Regelung des internen Verbandsleben.

 

  1. Die folgende Bestimmung und Ordnung der GBF ist Bestandteil dieser Satzung und wird in das Vereinsregister eingetragen und durch den GfVorstand beschlossen:
  • Anti-Doping-Ordnung

 

  1. die Folgende Verbandsordnungen können erlassen werden und haben satzungsergänzenden Charakter, sie werden nicht in das Vereinsregister eingetragen:
  1. Rechts- und Verfahrensordnung
  2. Geschäftsordnung
  3. Finanzordnung
  4. Ehrenordnung
  5. Wettkampfbestimmungen
  6. Trainer- und Schiedsrichter-Ausbildungs- und Prüfungsordnung
  7. Ligastatuten

 

  1. Verbandsorgane, die die Mitglieder betreffen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Bekanntgabe auf der Homepage der GBF. Gleiches gilt für Änderungen und Aufhebung einer Verbandsordnung.

 

 

§ 44 Datenschutz und Internet

 

  1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des WBG werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sächliche Verhältnisse der Mitglieder des WBG und deren Mitglieder gespeichert, übermittelt und verändert.

 

  1. Jeder Betroffene hat das Recht auf:
  1. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;
  2. Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn Sie unrichtig sind;
  3. Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt und
  4. Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.

 

  1. Den Organen der GBF und allen Mitarbeitenden der GBF oder sonst für den GBF Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben. Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus der GBF hinaus.

 

 

§ 45 Haftungsbeschränkung für das Ehrenamt

 

Ehrenamtlich Tätige der GBF haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber der GBF, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursacht, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

 

§ 46 Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachung der GBF

 

Amtliche Bekanntmachungen erfolgen auf der Homepage der GBF unter WWW.german-bowls-federation.de

 

 

G. Sportgerichtsbarkeit und Dopingbekämpfung

 

 

§ 47 Sportgerichtsbarkeit

 

      1. Alle auftretenden Rechtsfragen, Rechtsfälle und Rechtsstreitigkeiten mit Ausnahme von Dopingvergehen werden unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges verbandsintern entschieden. Zu diesem Zweck werden ein Sportgericht und ein Verbandsgericht gebildet, die aufgrund der Rechts- und Verfahrensordnung der GBF tätig werden.

 

      1. Das Sportgericht besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und einem Beisitzer, die keinem Organ der GBF angehören dürfen. Es entscheidet in einer Dreierbesetzung in erster Instanz über alle Rechtsstreitigkeiten und Verfahren, die sich aus der Satzung und den Ordnungen einschließlich der Wettkampfbestimmungen und des Ligastatuts der GBF ergeben.

 

      1. Das Verbandsgericht besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und einem Beisitzer. Das Verbandsgericht entscheidet in der Besetzung von drei Mitgliedern. In Fällen von grundsätzlicher Bedeutung kann der Vorsitzende die Mitwirkung von weiteren Mitgliedern des Verbandsgerichts anordnen. Das Verbandsgericht ist im Rahmen der in der Rechst- und Verfahrensordnung festgelegten Zuständigkeit zur Rechtsprechung in der letzen Instanz zu berufen.

 

      1. Die Mitglieder des Sportgerichtes und des Verbandsgerichtes werden vom Kongress gewählt.

 

      1. Die Spruchkörper des Verbandes können folgende Verbandsstrafen verhängen:
  1. Verwarnung
  2. Verweis
  3. Zeitliche oder lebenslange Wettkampfsperren
  4. Zeitliche oder dauernde Amtssperre
  5. Befristeten oder dauernden Ausschluss
  6. Veranstaltungsverbot oder Verbot der Veranstaltung am eigenen Ort
  7. Geldstrafen von 25 bis 50 Euro

 

 

H. Schussbestimmung

 

 

§ 48 Auflösung der GBF und Vermögensanfall

 

  1. Zur Auflösung der GBF ist ein Beschluss des Kongresses erforderlich der mit einer 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen zu fassen ist.

 

  1. Ein Antrag auf Auflösung der GBF kann nur behandelt werden, wenn er mit der Einladung zum Kongress als ordentlicher Punkt der Tagesordnung bekannt gegeben worden ist.

 

  1. Wenn der Kongress nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstades als Liquidatoren bestellt.

 

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung der GBF oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der GBF an den Deutschen Olympischen Sportbund e.V. der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 49 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmung

 

  1. Diese Fassung der Satzung wurde durch den Kongress am __04.10.2013__ in __Augsburg__ beschlossen.
  2. Die Satzung tritt mi der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

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